Körperverletzung – § 227 StGB

§ 227 StGB – Körperverletzung mit Todesfolge – Straftatbestand und strafrechtliche Folgen 

§ 227 StGB stellt ebenfalls wie § 226 StGB eine Erfolgsqualifikation dar. Hierfür muss der Täter den Grundtatbestand des § 223 StGB erfüllen und infolgedessen den Tod des Opfers verursachen. 

Die strafrechtlichen Folgen sind hierbei eine Freiheitsstrafe von mindestens 3 Jahren. Auch zivilrechtliche Folgen sind nicht unüblich, hier drohen oftmals Schmerzensgeld Ansprüche. 

 

Wie Sie vorgehen sollten 

Da bereits der Grundtatbestand der Körperverletzung ein hohes Strafmaß hat, sollten Sie dringlichst einen erfahrenen Strafverteidiger kontaktieren. Dieser wird Akteneinsicht beantragen und eine Strategie mit Ihnen entwickeln, um die Strafe weitestgehend abzumildern oder sogar eine Verfahrenseinstellung zu erreichen. Bedenken Sie, dass auch eine Geldstrafe mehrere Netto-Monatsgehälter bedeuten kann und das auch diese bei entsprechender Höhe in das polizeiliche Führungszeugnis eingetragen wird. Wenden Sie sich an einen versierten Rechtsanwalt, der Ihnen die Möglichkeiten aufzeigt und Sie bestmöglich verteidigt, vor und im Gerichtsverfahren.